• Der österreichische Spezialist für sicherheitskritische Kommunikationssysteme legt dank etlicher Projektabnahmen bei der Profitabilität kräftig zu.

    Mit seinen Halbjahreszahlen 2021 hat Frequentis einmal mehr untermauert, dass die Produktausrichtung auf sicherheitskritische Kommunikationssysteme auch während der Coronapandemie eine stabile Umsatz- und Gewinnentwicklung ermöglicht. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien steigerte den Gesamtumsatz um 9,4 Prozent auf 144,6 Millionen Euro. Public Safety & Transport, der vom Umsatz her kleinere der beiden Unternehmensbereiche, verzeichnete dabei ein Umsatzplus von 32 Prozent auf 56 Millionen Euro. Frequentis, so der Vorstandsvorsitzende Norbert Haslacher, habe vor allem bei Aufträgen für die öffentliche Sicherheit und für Blaulichtorganisationen wichtige Meilensteine abschließen und mit den Kunden abrechnen können.

    Im Gegenzug blieb der Auftragseingang mit 157 Millionen Euro um 8,6 Prozent unter dem starken Vorjahreswert. Die Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis von Auftragseingang zum Gesamtumsatz, liegt aber immer noch bei 1,09 und signalisiert damit eine steigende Nachfrage. Bei der Profitabilität hat Frequentis deutlich zugelegt: 12,4 Millionen Euro bedeuten mehr als eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Beim Konzerngewinn steht unter dem Strich nach dem Verlust von 23,4 Millionen Euro im Vorjahr ein Überschuss von 4,1 Millionen Euro.

    Haslacher zeigt sich vor dem Hintergrund der Einschränkungen durch die Pandemie zufrieden mit dem Ergebnis. Für das entgegen langjähriger Trends bereits im ersten Halbjahr positive Ergebnis nennt das Management das Zusammenspiel von drei Faktoren. Eine Reihe von erfolgreichen Projektabnahmen habe dazu ebenso beigetragen wie die Einnahmen aus etlichen höhermargigen Projekten, die in der Bilanz verbucht wurden. Zu guter Letzt wirkte sich die Erfassung eines Gewinns aus der Transaktion mit L3Harris positiv aus.

    Die in diesem Jahr übernommenen Geschäftsfelder des Raumfahrts- und Rüstungskonzerns L3Harris Technologies für 20,1 Millionen US-Dollar soll 2022, im ersten vollen Geschäftsjahr nach Vertragsabschluss, einen Umsatzanteil von etwa 30 Millionen Euro stellen. Bezogen auf den Konzernumsatz von Frequentis im Geschäftsjahr 2020 entspricht das einem Anteil von 10 Prozent. Die Integration der zugekauften Geschäftseinheiten von L3Harris will Frequentis, so Haslacher, in den nächsten Monaten und Quartalen zügig umsetzen: Die Abstimmung des Produktportfolios wie auch der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit dem gesamten operativen Geschäft soll Hand in Hand gehen mit der Neuausrichtung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten der nun zur Frequentis-Gruppe zählenden Mitarbeiter. Dazu werden wir als übergeordnetes Ziel den Strategierahmen für die neuen Einheiten definieren.

    Im laufenden Geschäftsjahr strebt Frequentis einen Umsatz über dem Vorjahresniveau sowie eine EBIT-Marge von fünf bis sieben Prozent an – was in etwa den sechs Prozent von 2019 entsprechen würde. 2020 standen hier neun Prozent. Frequentis kalkuliert hier bewusst konservativ und bezieht hier mögliche Verschiebungen beim Ablauf von Projekten aufgrund anhaltender Einschränkungen aufgrund der Coronapandemie in die Planungen ein.

    Finanziell bleibt das Unternehmen sehr gut aufgestellt. Die liquiden Mittel erhöhten sich von 57,7 Ende Juni 2020 auf 78,2 Millionen Euro. Zugleich verbesserte sich die Eigenkapitalquote weiter von 36,5 auf 39,6 Prozent. Die konzerninterne Vorgabe von 35 Prozent hat Frequentis damit locker übertroffen.

    Hält man sich vor Augen, dass bei Frequentis das zweite Halbjahr die traditionell bessere Jahreshälfte bildet, könnte das Unternehmen vor allem dann positiv überraschen, wenn Großprojekte stärker als bislang angenommen schon 2021 fakturiert werden können und die von L3Harris zugekauften Geschäftseinheiten auf der Ertragsseite frühzeitig positive Impulse setzen. Die Frequentis-Aktie hat in diesem Jahr 50 Prozent an Wert gewonnen – und zählt damit zu den österreichischen Mid Caps mit der besten Kursperformance.

    Lassen Sie sich in den Verteiler für Frequentis eintragen. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Hinweis: Verteiler Frequentis.

    Frequentis AG
    ISIN: ATFREQUENT09
    www.frequentis.com
    Land: Österreich
    Marktkapitalisierung: 369,18 Mio. Euro
    Kurs (Xetra): 27,80 Euro
    52W Hoch: 28,50 Euro
    52W Tief: 15,50 Euro

    Disclaimer/Risikohinweis
    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von Frequentis können dem Prospekt entnommen werden, der auf www.frequentis.com/de/IR heruntergeladen werden kann.

    Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

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    Dr. Reuter IR: Frequentis liefert überzeugende Halbjahreszahlen

    veröffentlicht am 18. August 2021 auf News bloggen in der Rubrik Presse - News
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