• Die Allensbach Hochschule, das DIAI und Bund Deutscher Rechtspfleger (BDR) Landesverband Baden-Württemberg veranstalten nach dem großen Erfolg im letzten Jahr am 4. Juli 2018 das 2. Bodenseeforum.

    Konstanz, den 15.07.2018. Das 2. Bodenseeforum war mit über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der DACH-Region ausgebucht und startete in diesem Jahr mit einer Bodenseerundfahrt am Vorabend, welche von den teilnehmenden Insolvenzverwaltern, Unternehmern, Beratern, Banken und Anwälten bereits zum intensiven Austausch genutzt wurde.

    „Das Bodenseeforum hat sich zu einem festen Bestandteil des fachlichen Austauschs über die deutschen Grenzen hinweg entwickelt“ so Prof. Dr. Hans Haarmeyer, Leitender Direktor des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) „und hat mit Konstanz auch einen wunderbaren, idealen Standort gefunden“.

    Der Kongress stand ganz im Zeichen grenzüberschreitender Sanierungen und Erfahrungen aus Insolvenzverfahren mit Fokus auf Verfahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den drei Ländern feststellen konnten, bringt die Globalisierung der Wirtschaft auch immer mehr grenzüberschreitende Krisen, aber auch Insolvenzverfahren mit sich. Gläubiger, Berater und Insolvenzverwalter stehen vor immer neuen Herausforderungen im Umgang mit ausländischen Insolvenzrechtsordnungen und – systemen und stoßen auch im deutschsprachigen Raum auf Strukturen und Beteiligte, die völlig anders agieren, als dies im deutschen Insolvenzverfahren der Fall ist. Dies gilt insbesondere für die Schweiz, wo auch kantonale Unterschiede im Konkurs- und Beitreibungsrecht zu berücksichtigen sind. „Zwar ist uns die Schweiz“, so Stefan Lissner vom Insolvenzgericht Konstanz, „räumlich sehr nahe, aber rechtlich liegen Welten zwischen den Systemen. Das Verständnis füreinander ist im Rahmen des Bodenseeforums jedoch deutlich gewachsen“.

    Im Konstanzer Trialog 2018 wurden die unterschiedlichen Systeme in zahlreichen Fachbeiträgen von Vertreterinnen und Vertretern aus der DACH-Region vorgestellt. Dabei wurden auch im Dialog mit dem Publikum Verbindungslinien gesucht, Erfahrungen ausgetauscht und nach Wegen gesucht, das Verstehen der unterschiedlichen Verfahrensweisen zu verbessern. Das große Interesse und die zahlreichen positiven Rückmeldungen zur Veranstaltung zeigen, dass zu grenzüberschreitenden Sanierungs- und Insolvenzverfahren großer Informationsbedarf besteht. Um Interessierten weiterhin eine hochwertige Plattform für den Austausch zu bieten, wird das 3. Bodenseeforum im Jahr 2019 ebenfalls ein international ausgerichtetes Themenspektrum behandeln.

    Die Allensbach Hochschule verfügt über ein Competence Center „Krisenprävention und Turnaroundmanagement“, welches von Professor Dr. jur. Hans Haarmeyer geleitet wird, einem der führenden deutschen Insolvenzrechtler. Unter seiner Mitwirkung und der des Bunds Deutscher Rechtspfleger (BDR) Landesverband Baden-Württemberg findet die Veranstaltung jährlich statt. „Für die Bodenseeregion ist mit dem großen Erfolg der Veranstaltung auch der deutschlandweite Fokus auf den fachlichen Austausch im Konzil zu Konstanz gerichtet worden, und das Interesse ist inzwischen bundesweit festzustellen“, meint Prof. Dr. Sonja Keppler von der mitveranstaltenden Allensbach Hochschule Konstanz. Gute Aussichten für 2019!!

    Die Allensbach Hochschule Konstanz bietet als Fernhochschule Bachelor- und Masterprogramme im Bereich Wirtschaftswissenschaften an. Das Angebot richtet sich an Berufstätige, die sich individuell und flexibel neben ihrem Beruf auf dem Wege des mediengestützten Fernstudiums akademisch weiter qualifizieren möchten. Die Allensbach Hochschule bietet ihren Studierenden ein modernes, berufsbegleitendes Fernstudium mit umfangreichen Online-Bestandteilen und individueller Betreuung.
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    Internationales Krisenmanagement am Bodensee – Fachkongress zum Thema Krise, Sanierung und Turnaround

    veröffentlicht am 15. Juli 2018 auf News bloggen in der Rubrik Presse - News
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